• Ă–sterreich:
    Ab dem 1 Januar 2008 gilt in ganz Ă–sterreich die Winterreifenpflicht.
    Vom 1. November bis 15. April dĂĽrfen Lenker eines Pkw, eines KFZ
    oder eines Lkw mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht
    bis
    3,5 t
    bei Schnee, Eis und sonstigen winterlichen Bedingungen nur
    dann bewegen, wenn an allen Rädern Winterreifen angebracht sind.
    Verstöße gegen die Vorschrift können bis zu 5000 Euro kosten.

 

  • Italien/Frankreich:
    Ă„hnlich wie in Ă–sterreich werden hier je nach Wetterlage Winterreifen fĂĽr bestimmte
  • Streckenabschnitte vorgeschrieben – Schilder geben entsprechende Hinweise.

 

  • Skandinavien:
    Strenge Regeln herrschen in Europas Norden: In Finnland ist in der Zeit vom
  • 01. Dezember bis 29. Februar die Verwendung von Winterreifen generell Pflicht.
  • Vorgeschriebene Mindestprofiltiefe 3 Millimeter. Bei ausländischen Fahrzeugen
  • werden keine Ausnahmen gemacht. In Norwegen und Schweden sind auch
  • Winterreifen vorgeschrieben, Touristen sind von dieser Regelung aber nicht
  • zwingend betroffen.

 

  • Slowenien/Lettland/Tschechien/Ungarn:
    Die neuen EU-Mitgliedstaaten werden fĂĽr den Winterurlaub immer attraktiver.
  • Doch aufgepasst: Vom 15.11. bis zum 15.03. besteht in Slowenien,
  • vom 01.12. bis zum 29.02 in Lettland Winterreifenpflicht. Genauer:
  • in Slowenien können neben Winterreifen auch Radialreifen, wenn sie eine
  • Mindestprofiltiefe von 4 mm aufweisen, gefahren werden. Nach dem slowenischen
  • Gesetz reichen zwei Winterreifen aus. In Lettland: Winterreifen mit einer
  • Mindestprofiltiefe von 3 mm. In Tschechien dagegen existiert keine Winterreifenpflicht
  • In Ungarn mĂĽssen Autofahrer in der Wintersaison stets Schneeketten
  • griffbereit haben, um auch bei entsprechenden Witterungsverhältnissen die Fahrt
  • noch fortsetzen zu können. Urlaubern, die in dieser Zeit keine Schneeketten
  • mit sich fĂĽhren, kann unter Umständen die Einreise nach Ungarn verwehrt werden.

 

Deutschland:
Mit dem 4. Dezember 2010 ist die sogenannte “Winterreifenpflicht” in Deutschland in Kraft getreten: Alle Fahrer von PKW, Motorrad und LKW sind seitdem verpflichtet, bei winterlichen Wetterverhältnissen entsprechend gekennzeichnete Reifen aufzuziehen.

Vor dem Inkrafttreten der neuen Regelung war in der Straßenverkehrsordnung (StVO) lediglich von von “geeigneter Bereifung” die Rede, die den Wetterverhältnissen anzupassen sei. Diese Vorschriften sind nach Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) nun präzisiert worden.

Wann mĂĽssen Winterreifen aufgezogen werden?

Nach Auskunft des BMVBS zählen “Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch sowie Eis- oder Reifglätte” zu den den winterlichen Wetterverhältnissen, die entsprechende Reifen erfordern. Wer bei diesem Wetter mit Sommerreifen unterwegs ist, gefährdet die Verkehrssicherheit.

Feste Zeiten oder eine generelle Winterreifenpflicht in Deutschland fĂĽr Verkehrsteilnehmer, die ihr Auto bei Winterwetter nicht bewegen, gibt es jedoch nicht.

Was ist eigentlich ein Winterreifen?

Der Begriff “Winterreifen” selbst taucht in der Straßenverkehrsordnung nicht auf. Als winterraugliche Reifen gelten nach Auskunft des BMVBS alle sogenannten M+S-Reifen. M+S-Reifen (für “Matsch und Schnee”) sind auf der Reifenseite entsprechend gekennzeichnet. Auch Ganzjahresreifen mit dem M+S-Symbol zählen demnach zu den Winterreifen und sind zulässig.

Was ist mit Motorrädern?

Hier können wir nur auf die aktuelle Diskussion verweisen (Stand: 10.12.2010): Das BMVBS bezieht die neuen Regelungen in einer Pressemeldung ausdrücklich auch auf Motorräder.
Der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) vertritt dagegen die Auffassung, dass durch einen Fehler im Verordnungstext Motorräder von der Winterreifenpflicht ausgenommen seien. Zudem seien entsprechende Reifen nur für wenige Motorradtypen erhältlich.

Was passiert bei einem VerstoĂź - Weche BuĂźgelder drohen?

Das Bußgeld bei Verstößen wurde nach Auskunft des BMVBS verdoppelt: Das Fahren ohne Winterreifen bei entsprechenden Wetterverhältnissen kostet künftig 40 Euro.
Werden andere Verkehrsteilnehmer behindert, muss mit 80 Euro Bußgeld sowie einem “Punkt in Flensburg” gerechnet werden.

Der Bund der Versicherten (BdV) weist zusätzlich darauf hin, dass Versicherte bei Verstößen gegen die Winterreifenpflicht im Schadensfall unter Umständen mit Abzügen bei der Vollkaskoversicherung rechnen müssen. Hierbei kommt es unter anderem auf den genauen Vertragstext der Versicherungspolice an.

Quelle(n): Pressemitteilung des Bundesministeriums fĂĽr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Pressemitteilung des Bundes der Versicherten (BdV).

 

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